Nordthüringen geht in die Verlängerung

Seit fast drei Jahren arbeiten der Landkreis Nordhausen, der Kyffhäuserkreis und der Unstrut-Hainich-Kreis im Rahmen eines Regionalmanagements als „Perspektive Nordthüringen“ zusammen. Durch gemeinsame Maßnahmen und Initiativen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft sollen gute Rahmenbedingungen für Bestandsunternehmen und mögliche Neuansiedlungen geschaffen werden. Nun geht das landkreisübergreifende Kooperationsprojekt in die zweite Runde.

Nachdem im Herbst letzten Jahres das Regionalwirtschaftliche Entwicklungskonzept als Arbeitsgrundlage für die sechs Mitarbeiter in der Geschäftsstelle und in den zwei Außenstellen vollständig überarbeitet wurde, konnte nun die Verlängerung der Förderung des Regionalmanagements aus GRW-Mitteln beschieden werden. Somit kann der erfolgreich initiierte Prozess der regionalwirtschaftlichen Zusammenarbeit zunächst bis Ende Mai 2023 fortgeführt werden.

Seit 2018 wird zudem das Förderinstrument Regionalbudget in der Region umgesetzt, über das konkrete Projekte zur Umsetzung der Förderziele des Regionalmanagements finanziert werden. Dafür stehen rund 1,2 Mio. Euro für einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung. Voraussetzung für eine Förderung im Rahmen des Regionalbudgets ist ein funktionierendes Regionalmanagement zur Steuerung der Projektentwicklung und -umsetzung.

Zu den Projekten des Regionalmanagements zählen u.a. eine Regionalmarketingkampagne, um auf Nordthüringen als attraktive und lebenswerte Region mit guten beruflichen Perspektiven für Fachkräfte aufmerksam zu machen. Die Angebote richten sich insbesondere an junge Menschen, die sich für die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region interessieren, aber auch an Pendler und potentielle Rückkehrer. Neben Angeboten zur Berufsorientierung und einem Welcome Center als Ansprechpartner für alle, die in Nordthüringen (wieder) heimisch werden möchten, organisiert das Regionalmanagement Vorträge und Veranstaltungen und vertritt Nordthüringen auf Messen.

Mit dem Masterplan Kali-Region fordern die drei Landkreise gemeinsam mit Bürgermeistern und anderen regionalen Akteuren eine Verbesserung der strukturellen Voraussetzungen in Nordthüringen. Dafür soll finanzielle Unterstützung vom Land in die Region fließen. Außerdem beschäftigt sich das Regionalmanagement beispielsweise mit Themen wie der Gewerbeflächenentwicklung und Instrumenten der Standortvermarktung.

Durch die Teilnahme am Kooperationsprojekt „Starke ländliche Räume“ mit der Ems-Achse, dem Allgäu, der Bodenseeregion und anderen namhaften Regionen bundesweit ist es gelungen, mit erfolgreichen Regionen in den Austausch zu treten, um so voneinander zu lernen. In regelmäßigen Netzwerktreffen überlegen die Vertreter der Regionalentwicklungsorganisationen gemeinsam, wie man mit Chancen und Herausforderungen ländlicher Räume umgeht und wie eine gemeinsame Lobbyarbeit gestaltet werden kann.

Downloadbereich:

Das Team des Regionalmanagement Nordthüringen mit ihrer kürzlich erst veröffentlichten Willkommensbroschüre für das Jahr 2020.

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