Perspektiven öffnen auf der Grünen Woche in Berlin

Unter dem Motto „Ländlicher Raum öffnet Perspektiven“ sprachen die Kooperationspartner mit Besuchern und Fachleuten über die Stärken und Schwächen ländlicher Räume. „Wir wollen zeigen, dass ländliche Räume nicht alle gleich sind und nur aus Natur, Landwirtschaft oder Tourismus bestehen“, erklärte Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer der Ems-Achse als Initiator und Organisator des gemeinsamen Standes.

Das Interesse an dem Auftritt der sieben Regionen Nordthüringen, Ems-Achse, Vorpommern, Südwestfalen, Koblenz-Mittelrhein, Vierländerregion Bodensee und dem Allgäu war groß. Über 1.500 Gespräche wurden geführt und immer konnten die Vertreter der einzelnen Regionen die Besucher zum Staunen bringen: Produkte des täglichen Lebens oder Erzeugnisse von Weltmarktführern aus den vertretenen Regionen sollten auf einer magnetischen Deutschlandkarte verortet werden. Erstaunlich, was alles „auf dem Land“ produziert wird und weltweit bekannt und nachgefragt ist.

Mit Kostproben und Probiergrößen haben zahlreiche Unternehmen aus den jeweiligen Regionen das Spiel erleb- und begreifbar gemacht. Die Perspektive Nordthüringen konnte unter anderem mit erst kürzlich gefördertem Kalisalz begeistern. Auch Produktbeispiele von Sponeta aus dem Unstrut-Hainich-Kreis, einem der größten Hersteller von Tischtennistischen, und WAGO mit seinen im Kyffhäuserkreis hergestellten Verbindungsklemmen durften bei der Produktpräsentation an der Magnetwand nicht fehlen. Zudem öffneten aus allen Regionen Broschüren, Postkarten oder Flyer neue Perspektiven – für Gründer, Arbeitnehmer oder Unternehmer. „Für uns ist die Grüne Woche eine ideale Möglichkeit, mit Politikern, Ministerien, Journalisten und Fachbesuchern ins Gespräch zu kommen. Wir wollen die Stärken des ländlichen Raums zeigen und klarmachen, dass sich Investitionen der öffentlichen Hand hier lohnen.“, erklärt Dr. Dirk Lüerßen. So besuchten auch die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Julia Klöckner sowie zahlreiche Landespolitiker den Gemeinschaftstand.

Auf der LandSchau-Bühne präsentierten die sieben Regionen mehrfach ihr Produkt-Ratespiel und erzählten Interessantes zu den Produkten und den Unternehmen, die sie herstellen. Viele Zuschauer folgten der Gesprächsrunde auf der Bühne zum gemeinsamen Projekt der Kooperationsregionen.

„Parteiübergreifend und bundesweit merken wir großes Interesse an unserer Zusammenarbeit, die wir mit dem im letzten Jahr angelaufenen Projekt „Strategische Kooperationsregionen im ländlichen Raum“ vertiefen wollen“, so Lüerßen. In dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Vorhaben wurden sieben Kooperationsregionen in ländlichen Räumen ausgewählt, die in den nächsten zwei Jahren im Rahmen anwendungsorientierter Forschung begleitet werden. Damit soll eine differenzierte Betrachtungsweise der ländlichen Räume erreicht werden, förderliche Organisationsstrukturen und Akteurskonstellationen identifiziert und zentrale Erfolgsfaktoren anderen Nachahmer-Regionen zugänglich und nutzbar gemacht werden.

 

viele Besucher testeten ihr Wissen über ländliche Räume und waren erstaunt welche und wie viele Produkte dort produziert werden

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